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Kurzer beruflicher Lebenslauf

 

Ich bin am 20. Juli 1938 in Vác geboren. Die Grundschule beendete ich in meiner Heimatstadt (in der Ilona-Straße) und zu dieser Zeit begann ich Musik zu lernen. Mein erster ausgezeichneter Lehrer war der Komponist Tibor Pikéthy, der zugleich der erste Organist der Vácer Kathedrale war.

1953 lernte ich in der Béla Bartók Fachmittelschule für Musik (Budapest) weiter, wo ich das Orgelspiel bei János Hammerschlag, Kálmán Halász und Ferenc Gergely, ferner das Komponieren bei Rezső Sugár lernte.

1958 fand ich Aufnahme auf die Ferenc Liszt Musikakademie (Budapest), wo ich das Orgelspiel bei Sebestyén Pécsi und das Komponieren bei Endre Szervánszky studierte.

1963 absolvierte ich mein Orgelstudium mit Auszeichnung und 1966 bekam ich mein Diplom als Komponist. 1963 wurde ich Solist der Landesphilharmonie, und von da an gab ich regelmäßig Konzerte in Ungarn und ab 1965 auch im Ausland. Als Organist bereiste ich ganz Europa, ich wurde am meisten nach Deutschland, nach Frankreich und in die Sowjetunion eingeladen, Konzerte zu geben. Vielleicht weist es über den Rahmen eines Lebenslaufes nicht hinaus, wenn ich meine Auftritte in der „Notre Dame“ und in der Kirche Saint-Germain-Des-Pres in Paris erwähne, wohin ich der Einladung von „Festival-Estival“ folgend, regelmäßig zurückkehrte. Auf mein Leben hatten meine Reisen  nach Südfrankreich eine entscheidende Wirkung. Im Rahmen des „Festivals von Avignon“ trat ich erstmal in Grignan auf, wohin ich zwanzig Jahre hindurch immer eingeladen wurde. Die geographische Lage, Geschichte, Kirche dieser kleinen Stadt, die Orgel (nicht groß, aber wunderbar, mit 19 Registern) und meine hier entstandenen freundschaftlichen Beziehungen bedeuten als Künstler, den Höhepunkt meines Lebens. Durch diese Reisen angeregt, begann ich wieder zu komponieren, und einen bedeutenden Teil meiner Orgelwerke führte ich in Grignan vor.

Ich hatte eine mehr Jahrzehnte lange künstlerische und freundschaftliche Beziehung zu Herrn Josef Beckmanns Organist und Chorleiter, bei dem ich mehrmals Gast in Deutschland war. Dank dieser Beziehung erklangen mehrere unvergessliche Konzerte in Deutschland und in Ungarn.

Ab 1969 begann ich in Budapester Béla Bartók Konservatorium mit dem Orgelunterricht, ab 1975 unterrichte ich an der Ferenc Liszt Universität für Musik, wo ich zur Zeit Professor bin.

Ab 1965 nahm ich bei Musikverlag Hungaroton etwa 50 Schallplatten auf.

Vác, 2007

GÁBOR LEHOTKA

 

Ab 1993 wurden 15 Kompositionen von Gábor Lehotka bei Verlagen in den USA, in Deutschland und in Frankreich veröffentlicht, seine weiteren 8 Werke ließen heimische Verlage erscheinen. Gábor Lehotka war Professor im Fach Orgel, an der Ferenc Liszt Universität für Musik, bis er im Jahre 2008 in Pension ging. Er starb nach langer Krankheit am 29. Dezember 2009 in seiner Geburtsstadt Vác.

Vác, 01. 09. 2010

László Lehotka